Fused Deposition Molding (FDM)

Was ist Fused Deposition Molding (FDM)?

Beim Fused Deposition Molding (FDM) wird mit einer Filamentrolle (z.B. Kunststoffrolle PLA, es sind aber auch andere Materialien möglich wie ABS, TPE usw.) und einer beheizten Düse schichtweise das geschmolzene Filament aufgetragen. Hier bewegt sich die komplette Plattform und das 3D-Druckteil wird von unten nach oben aufgebaut.

Bei diesem Verfahren müssen Stützstrukturen geschaffen werden, um die komplette Kontur des 3D-Druckteils herstellen zu können! Über Infill (Füllungsgrad) kann man die Dichte des Teils beeinflussen.

Rapid Prototyping

Der 3D Druck (FDM) ist ein Verfahren des Rapid Prototyping. Wenn Sie ein neues Produkt entwickelt haben oder ein Einzelteil benötigen , dann ist der 3D Druck ein ideales Verfahren, um das gewünschte Ergebnis schnellstmöglich in den eigenen Händen zu halten.

Verschiedene Verfahren

Es stehen mehrere Verfahren wie SLS (Selektives Lasersintern), SLM (Selektives Laserschmelzen für Metalle), FDM (Fused Deposition Modeling) und sogar Spritzguss zur Auswahl – je nach benötigter Menge und Anforderung an das Bauteil. Nutzen Sie unseren 3D Druck Service, um schnell Ihre Idee oder ein Ersatzteil in den Händen zu halten. Wenn es schnell gehen muss, können Sie Ihre Bauteile bereits nach 2-3 Tagen in den Händen halten.

Durch unsere fortschrittliche Technologie bieten wir Ihnen günstige Preise bei bestem Service. Es sind vielfältige Nachbearbeitungen möglich, wie Lackieren, Polieren, Montieren oder Fräsen.

Wenn Sich noch keine Erfahrung im Bereich der additiven Fertigung haben, können Sie sich gerne von unseren Spezialisten beraten lassen. Zusammen finden wir das für Sie geeignete Fertigungsverfahren. Sollten Sie nur ein Muster haben, können wir für Sie auch die 3D Daten erstellen oder den Artikel einscannen (Reverse Engineering).

Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip beim 3D Druck FDM Fused Deposition Modeling (Schmelzschichtung) ist relativ einfach. Ausgangspunkt ist ein druckfähiges 3D Modell (z.B. stl, step, iges, sldprt). Dieses wird zunächst mit einer Software in Schichten geschnitten (Slicen).  Man verwendet einen Kunststoffaden auf einer Rolle (Filament ) als Ausgangsmaterial. Dieser wird mit einem Druckkopf in sehr kleinen Mengen erwärmt und aufgeschmolzen. Der Druckkopf ist ein sehr kleiner Extruder, der im Bereich des Arbeitsraumes in mehreren Achsen verfahren kann. So werden die flüssigen Partikel über den Druckkopf an die vorher programmierte Position gebracht. Nach dem Positionieren erstarrt das Material wieder. Damit wird schichtweise ein Bauteil aus einem 3D Datensatz erzeugt.
Bei Volumenkörpern werden diese meist nicht voll gedruckt, sondern mit Stützstrukturen versehen (Infill). Dadurch wird weniger Material benötigt und der Druckprozess beschleunigt.

Vorteile / Nachteile

Vorteile:
FDM ist ein preisgünstiges Verfahren mit sehr formstabilen Ergebnissen. Die Lieferzeiten sind extrem kurz.

Nachteile:
Die Druckschichten sind deutlich sichtbar, Volumenkörper werden nicht voll gedruckt. Die Genauigkeit ist geringer als beim Lasersintern. FDM ist eher für kleine Stückzahlen geeignet, teilweise ist eine Nachbearbeitung zur Entfernung von Stützstrukturen nötig.

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